Burnout Symptome - Überblick |
||
Burnout-Symptome werden nach dem Diagnoseschlüssel der ICD (International Catalog of Deseases) und den Forschungsergebnissen zur Diagnose des Burnout-Symptoms aus den wichtigsten nachweisbaren Testverfahren seit Mitte der 70er Jahre abgeleitet und zugrunde gelegt. |
||
Ausgangspunkt ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Maslach Burnout Inventory (MBI). Dieses wurde unter anderem durch das Copenhagen Burnout Inventory (CBI) und das Oldenburg Burnout Inventory (OLBI) modifiziert, aber im Kern nicht verändert. Auf dieser Grundlage lassen sich die Symptome in drei Kategorien (Dimensionen) einteilen: |
||
Depersonalisierung
|
||
Mit dieser Reaktion auf die Überlastung stellen die Betroffenen eine Distanz zwischen sich selbst und ihrem Umfeld her. Das äußert sich in einer zunehmenden Gleichgültigkeit und teilweise zynischen Einstellung gegenüber diesen Personen. Mit anderen Worten: Sie lassen die Probleme und Nöte von Anderen (z.B. von Kollegen oder Klienten) nicht mehr an sich herankommen. Sie konzentrieren sich allein auf den sachlichen Aspekt der Beziehung. Die Arbeit wird zur reinen unpersönlichen Routine. Auch wenn es ein wenig komisch klingt, Burnout Symptome haben auch mit (ungesunder) Distanz zu anderen und sich selbst zu tun. |
||
Emotionale Erschöpfung
|
||
Übermäßige emotionale und/oder physischen Anstrengung führt langfristig zu einer tiefen Erschöpfung. Es ist die Stress-Dimension von Burnout Symptomen. Die Betroffenen fühlen sich schwach, kraftlos, müde und matt. Sie leiden unter Antriebsschwäche und sind leicht reizbar. Alles fällt schwer - auch im Alltag. Deshalb werden Tätigkeiten gern aufgeschoben oder man überschätzt den Aufwand, der für Tätigkeiten anfällt, ungemein. |
||
Erleben von Misserfolg
|
||
Häufig wird das Gefühl erlebt, dass man trotz Überlastung nicht viel erreichen oder bewirken kann. Es fehlen die aufbauenden persönlichen Erfolgserlebnisse. Weil die Anforderungen quantitativ und qualitativ steigen und sich stetig verändern, erscheint die eigene Leistung im Vergleich zu den wachsenden Anforderungen gering. Diese Diskrepanz zwischen Anforderungen und Leistungen nimmt man als persönliche Ineffektivität wahr. Eine Form von Verlierermentalität breitet sich aus und auch die Hoffnung, dass es besser werden könnte, ist nicht mehr in Sicht. |
||
|
|
||
(C) 2006 - Alle Rechte vorbehalten |
||